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Wie viel Kostet ein Mandat? 29. August 2007

Posted by Stefan D. Christoph in Politisches.
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Jetzt haben wir eine Antwort auf die brennende Frage gefunden. Letzte Woche berichtet der Nordbayerische Kurier über die Vergabemethoden der Bayreuther CSU für die Stadratswahlen im kommenden Jahr.

Lediglich 4000 Euro Spende an die Partei kostet eine Kandidatur auf den Plätzen eins bis 15. Weiter hinter bis Platz 25 muss man nur mehr 1000 Euro auf den Tisch legen. – Ist das die schon von Marx kritisierte durgehene Ökonomisierung der Gesellschaft, die die Entfremdung der Arbeiter von der ‚lebendigen Arbeit‘ nach sich zieht?

Letzteres in Konsequenz wohl kaum – durchaus könnte es aber die Entfremdung der Bayreuther Stadtväter weg von ihrem Wissen und Gewissen, hin zum Geld sein. Denn wenn ich mein Mandat schon gekauft habe, was spricht dann dagegen, dass auch jemand ein bestimmtes Stimmverhalten von mir kaufen kann.

Kritik an solch einem verfassungsrechtlich äußerst bedenklichen Verhalten weisen die Bayreuther CSU-Stadträte zurück. Vielmehr fördere doch die Kritik daran die Parteienverdrossenheit.

Verstehen muss man die Argumentation nun nicht, schließlich stammt sie aus den Hirnen von CSUlern und entbehrt damit jeglicher Logik. Angst zu bekommen hingegen wäre angesichts der Tatsachen, die sich hier auftun jedoch durchaus angebracht. Denn bald heißt es wohl Auf zum Ständestaat

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