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Bildung vs. Präventionsstaat 6. Dezember 2007

Posted by Stefan D. Christoph in Fundstücke, Politisches.
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Eine besondere Ausartung britischer Antiterrormaßnahmen hat Udo Vetter in seinem lawblog wieder mal verlinkt:

Wie heise Telepolis berichtet verbietet das britische Innenministerium einem eingewanderten Mediziner aus dem Irak seine Weiterbildung.

Aus Gründen der Terrorabwehr dürfe er Kurse in Chemie und Biologie auf Sekundarstufen-Niveau nicht besuchen. Dass er als studierter Mediziner über dieses Wissen sowieso verfügt und seine Kenntnisse nur auffrischen wollte um nach seinem quasi-Berufsverbot (er darf sich nur mehr in einem begrenzten Rahmen um seine Wohnung bewegen) wieder an der Universität einsteigen zu können, interessiert keinen.

Wie weit sind wir nun gekommen? Da stehen wir vor der Frage „Was ist wichtiger: Die Zukunft unseres Landes oder die gehypte Gefahr vor Terror, die durch uns selber geschürt wird?“. Die Frage zu beantworten überlasse ich jedem selbst. Nur ein Einwurf: Was bringt uns die größte Sicherheit, wenn wir uns dafür zum Entwicklungsland zurückentwickeln müssen.

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Kommentare»

1. Thommy - 6. Dezember 2007

Wie sagte Herr Franklin so richtig.

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

Große Worte, die nur all zu wahr sind.


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