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Schludereien bei KiPo Ermittlungen 11. März 2008

Posted by Stefan D. Christoph in Justitia.
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Dass von Polizeiseiten Ermittlungen gegen Kinderpornographie ja gerne mal etwas hochgepushed werden (siehe Operation „Himmel“ a.k.a. „Heiße Luft“) wussten wir ja. Aber auch andere Beteiligte an Ermittlungsverfahren schludern wohl mal gerne:

via lawblog:  Letzten August hatten BKA-Ermittler in einer Tauschbörse einen Rechner ausgemacht der sehr viele Kinderpornos zum Runterladen anbot. Findige Ermittler schreiben natürlich dann seine IP-Adresse auf, und lassen sich vom Provider den Namen und die Anschrift des Verdächtigen geben, was dieser anscheinend bereitwillig tut.

Kommt nun ein Fax mit handschriftlichen Notizen dieser Daten und mit einer unleserlichen Unterschrift beim BKA an, scheint das dort niemanden zu wundern.

Wundern tat sich sicherlich der Beschuldigte dessen PCs beschlagnahmt wurden. Nun hat sich der Fall geklärt: Der Provider hat die falschen Daten herausgegeben. Ob der Mitarbeiter das mutwillig oder versehentlich tat mag ich nicht zu beurteilen.

Sind statt KiPo-Ermittlern und Staatsanwälten nun Providermitarbeiter die neuen Götter?

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