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Benedikt XVI (da Ratzinger Sepp) 19. März 2009

Posted by damulladadulla in Der Gärvorgang.
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Aus aktuellen Anlass, um den neu entbrannten Streit, über das Kondomverbot der Katholischen Kirche, und der sicherlich noch nicht vergessenen „Pius-Brüderschaft“ Affäre, dachte ich mir, ein Überblick über die Entscheidungen unseres unfehlbaren Oberhaupts sei nicht verkehrt.

Schon zu Zeiten als er noch Kardinal war, verurteilte er die Homo- Ehe, und setzte sich stark für die Humanae Vitae ein, quasi die katholische Sexuallehre (als ob die im Zöllibat was davon verstünden).

Endlich im Amt des kirlichen Oberhauptes, von Gott (oder doch von der Konklave) erwählt, lässt Papst Benedikt XVI keine Zweifel, dass er von dieser Position nicht im geringsten abrücken wird. Sein nächster Streich folgt am 13. Mai 2007, wo er auf der lateinamerikanischen Bischofskonferenz behauptet, die Christianisierung Lateinamerikas, sei keine Oktroyierung einer fremden Kultur gewesen, sondern von den Ureinwohnern unbewusst herbeigesehnt worden. Unbewusstes Herbeisehnen heißt in dem Fall  Glaube annehmen oder Scheiterhaufen.

Nur ein wenig später fanden Professoren und Dozenten der Universität La Sapienza heraus, dass Ratzinger als er noch Kardinal war, die These enes Philosphen unterstützte, die besagte, dass das Urteil gegen Gallileo Gallilei im Jahre 1633 „rational und gerecht“ gewesen sei.

Am zehnten Juli betonte der Papst die Einzigartigkeit der katholischen Kirche und die Unkirchlichkeit der evangelischen. Dass er sich damit nicht nur Freunde gemacht hat, kann man sich vorstellen.

Unvergessen warscheinlich auch sein Zitat in der Regensburger Universität, wo er sich auf eine spätmittelalterliche Aussage zur „Rolle der Gewalt“ im Islam stützte. Wie die wohl aussah?

Der Pius-Brüderschaftsskandal ist wohl auch nur ein Punkt in einer langen Katte von „Glanztaten“. Neu ist aber die Tatsache das Ratzinger selbst einen Artikel in der rechtsexrtemen Zeitschrift „Aula“ publiziert hat.

Dass sich heute die Presse wieder wie eine Meute hungriger Wölfe über den „Kondom“-Skandal wirft ist nur alzu verständlich. Der Papst verbietet Kondome, schrecklich. Wäre es auch. Doch was hat der Papst wirklich gesagt:

Wörtlich hatte der Papst diesmal nur betont, das Problem der Immunschwäche-Krankheit Aids könne nicht allein mit „Werbeslogans“ oder der Verteilung von Kondomen überwunden werden: „Wenn die Seele fehlt, wenn die Afrikaner sich nicht selbst helfen, kann diese Geißel nicht mit der Verteilung von Kondomen beseitigt werden.“ Solche Maßnahmen vergrößerten das Problem nur zusätzlich. Eine Lösung würde stattdessen „in einer Humanisierung der Sexualität bestehen, in einer geistlichen und menschlichen Erneuerung“.     Welt Online

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