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Presseerklärung 2. Juli 2009

Posted by Stefan D. Christoph in hingebung.
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ging gerade eben so raus:

Bündnis90 / DIE GRÜNEN, Kreisverbände Cham und Schwandorf
Presseerklärung von Stefan Christoph
Direkt- und Listenkandidat für die Wahlen zum 17, Deutschen Bundestag

„Wehret den Anfängen!“
– Wegsehen löst keine Probleme

Zu der am 18. Juli von verschiedenen rechtsextremen Organisationen geplanten Demonstration in Cham und zu Gegenaktionen erklärt Stefan Christoph, Wahlkreisdirektkandidat für den Bundestag:

»Am 18. Juli soll die Kreisstadt Cham wieder von Neonazis heimgesucht werden, die diesmal unter dem Motto „Opferschutz statt Täterschutz!“ auf die Straße gehen.
Bereits vergangenes Wochenende veranstalteten diese Gruppierungen in Schwandorf eine „Mahnwache“. Der Gegenkundgebung schlossen sich verschiedenste Organisationen, Politikerinnen und Politiker quer durch alle Parteien und auch die Kirchen an, um zu zeigen, dass Schwandorf bunt und nicht braun ist. Das dortige vorgehen kann ich nur ausdrücklich begrüßen!

Ein entschiedenes Vorgehen gegen Neonazis und die öffentliche Kundtuung gegen rechtsextremes Gedankengut ist jedoch auch in Cham notwendig!
Warum sich ein breites gesellschaftliches Bündnis in Schwandorf zur Gegendemo aufraffen kann, jedoch nicht im Landkreis Cham bleibt mir persönlich unverständlich.
Am 18. Juli soll eine friedliche Gegenkundgebung am Marktplatz stattfinden, zu der wir verschiedenste gesellschaftliche und politische Gruppen einladen möchten.
Ich möchte daher alle Mandatsträgerinnen und Mandatsträger, alle Parteien und Organisationen, so wie die Kirchen herzlich darum bitten, die Gegenkundgebung mit zu unterstützen.
Denn das letzte was wir im Kampf gegen Neonazismus brauchen ist eine Zersplitterung der Gegnerinnen und Gegner dieses Gedankengutes.
Hier gilt der Leitsatz: „Wehret den Anfängen!“ Denn dass Wegsehen nicht das richtige Mittel sein kann, lehrt uns unsere eigene Geschichte.

Eine neue Kultur des Hinsehens forderte unlängst Bundeskanzlerin Angela Merkel dies gilt insbesondere, das gilt insbesondere dann wenn die Neonazis glauben, dass sie unbehelligt durch unsere Kreisstadt marschieren können.
Wir brauchen keine Kultur des zu Hause-Bleibens; denn wer zu Hause bleibt, anstatt auf die Straße zu gehen, bestärkt die Rechtsextremen nur in ihrer kruden Theorie der „schweigenden Mehrheit“.
Ich sage: Wer dagegen ist, muss das auch öffentlich zeigen, und kann an einer friedlichen Kundgebung teilnehmen.

Was wir für Cham brauchen ist kein Widerstand (Anm.d.Verf.: „Widerstand Cham“ nennt sich die neonazistische Gruppe, die für die Demo verantwortlich zeichnet), wir brauchen stattdessen Hingebung. Hingebung für unseren Landkreis, für ein schöneres Cham, und Hingebung um zu zeigen: Cham ist bunt, nicht braun!«

Infos zur Gegenkundgebung gibt es auch im Internet tagesaktuell unter http://www.tinyurl.com/hingebung

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